PMR

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

Die progressive Muskelentspannung wurde in den 1930er Jahren von dem amerikanischen Physiologen Edmund Jacobson entwickelt. In den 1970er Jahren kam die progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Deutschland. Eine Folge der Reaktion auf Stress, Angst etc. ist neben vielen physiologischen Veränderungen (Anstieg der Herzfrequenz, Beschleunigung der Atmung, Erhöhung des Blutdruckes) ein reflexhafter  Anstieg der Muskelspannung. Im Umkehrschluss dazu kann man durch muskuläre Entspannung dem Stress entgegenwirken. Durch die PMR wird eine gleichmäßige Atmung erreicht, die Herzfrequenz nimmt ab, der Blutdruck senkt sich, ein subjektives Wohlgefühl stellt sich ein, die Verdauung nimmt zu und die mentale und emotionale Aktivität minimiert sich.

In den  Kursen  soll eine Eigenwahrnehmung für den Zustand der Muskulatur erreicht werden. Wir halten mehr Muskeln angespannt als nötig, dadurch verbrauchen wir mehr Energie als nötig und dies wird als Anspannung spürbar. Das „Runterkommen“ und die Achtsamkeit für den eigenen Körper soll vermittelt werden. Durch diese Konzentration auf das Innere unseres Körpers kann man „abschalten“ und sich gezielt zurückziehen und ganz bei sich sein. Die allgegenwärtige Reizüberflutung wird zeitweise unterbrochen. Einschlaf- oder Durchschlafstörungen können dadurch ebenfalls behoben werden.
Die PMR ist leichter zu erlernen als autogenes Training und man lernt Entspannung unter unterschiedlichen Bedingungen. Bei der Entspannung ist es wichtig, dass man eine gelassene Grundeinstellung hat. Der innere und äußere Leistungsdruck soll abgelegt werden. Es geht darum, den eigenen Körper wieder zu spüren und reagieren zu lassen. Man sollte dem Körper Zeit lassen und Geduld haben. Die angenehme Wirkung tritt mit der Zeit ein (ohne Leistungsorientierung).

Vertrauen in den eigenen Körper ist wichtig, er wird einem für die Zeit zum Entspannen danken.

 

Blumenwiese

„Im Maße liegt die Ordnung. Jedes Zuviel und Zuwenig setzt anstelle von Gesundheit die Krankheit..“

Sebastian Kneipp

Tipps

Waschungen als“ sanfte Anregung“ bei etlichen Beschwerden und leichten Krankheitsbildern.
Wasser ist zum Waschen da- und zur Gesundheitspflege. Gerade dem Einsteiger zeigt diese unkomplizierte Anwendungsart der Hydrotherapie, dass das „Wie“ manchmal entscheidender ist als das „Was“.

Denn so sanft Waschungen wirken, so effektiv sind sie auch.

 

Entspannung